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Familiencamps mit Kanutouren

Marcus Lemke 28.03.2019 0 Kommentare

Familiencamps mit Kanutouren

Was gibt es Schöneres als die Landschaft und die Natur beim Paddeln vom Fluss oder vom See aus zu erkunden und darüber hinaus sich sportlich zu betätigen.

Für Groß und Klein ist eine Kanutour ein unvergessliches Erlebnis, welches die gesamte Familie verbindet.

Viele unserer Familiencamps bieten geführte Kanutouren an. Je nach Camp werden Halbtages-, Tages- oder sogar Mehrtagestouren angeboten.

Entweder ist man dort mit Kanadiern oder Kajaks unterwegs. Was ist der Unterschied zwischen Kanadier und Kajak? Kanu ist der Oberbegriff und umfasst beide Varianten, wobei die meisten Menschen, wenn sie vom Kanu reden, den Kanadier im Sinn haben.

Der Kanadier ist meist ein offenes Kanu, in dem zwei oder mehrere Personen sitzen können. Häufig benutzt man im Kanadier ein Stechpaddel, es ist aber auch möglich ein Doppelpaddel einzusetzen. In der Praxis findet man dies allerdings nur sehr selten, weil die bauchigen Boote für ein Doppelpaddel zu breit sind. Aufblasbare Kanadier oder welche ohne Seitenwand haben schon mal ein Doppelpaddel. Kanadier können mehr Gewicht transportieren als Kajaks und eignen sich daher auch gut für Mehrtagestouren. Der Bootstyp kommt aus Nordamerika, wo Indianer und die ersten Trapper und Fallensteller mit diesen Booten Waren und Felle transportiert haben.
So ein Boot zu steuern ist problemlos in wenigen Minuten erlernbar. Natürlich gibt es viele Kniffe und Tricks, wie man sich auch in unwegsamen Gewässern fortbewegen oder sehr kräftesparend paddeln kann. Das zu erlernen dauert etwas länger, aber unsere Touren erfordern diese Dinge nicht.

 

Das Kajak ist ein geschlossenes Kanu, dass nur eine oder zwei Sitzöffnungen hat. Zum Paddeln wird ein Doppelpaddel genutzt. Das Kajak ist wendiger und schneller als ein Kanadier und eignet sich daher auch gut für Wildwasserfahrten. Es ist zwar viel wendiger als ein Kanadier, kann aber nur wenig Gepäck transportieren. Es gibt noch die Seekajak-Variante, die zwar Gepäcktransport ermöglicht, aber immer noch weniger Stauraum bietet, als ein vergleichbares offenes Boot. Neben der Wendigkeit kann das Kajak noch einen weiteren Vorteil: Wenn der Paddler mit einer Spritzdecke ausgerüstet ist, kann kein Wasser ins Boot eindringen, selbst wenn es in schweren Wellen komplett überspült wird. Das kommt im Wildwasser oft vor. Allerdings kommt der Paddler auch nicht so ohne weiteres aus dem Boot, weswegen jeder Paddler im Kajak üben sollte, sich wieder aufzurichten, nachdem sein Boot gekentert ist. Erfunden haben es die Eskimos, für die Jagd auf Robben.



Hier eine Übersicht über unsere Familiencamps, die Kanutouren anbieten. In der Regel bieten wir Touren mit dem Kanadier an. Der zwar etwas gemütlicher ist, aber durch die Möglichkeit besticht, Gepäck und Familienmitglieder mitzunehmen, die etwas weniger intensiv paddeln. 🙂

Frankreich:
Abenteuercamp Provence
Loirecamp
Deutschland:
Seecamp Uckermark
Frankencamp
Camp Naheland
Schweden:
Aktivcamp in Gammelbyn
Norwegen:
Wildniscamp Tverstoyl
Wie schaut es aus? Lust aufs Paddeln im Kanu bekommen?
 
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