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Umzüge

Marcus Lemke 08.01.2019 0 Kommentare

Umzüge von Familiencamps zur Saison 2019

Auf der Suche nach etwas mehr Ruhe zum Schlafen.

Wahrscheinlich haben Sie es schon gemerkt: unser Surfamp in Kroatien ist nach Südfrankreich umgezogen.

Eigentlich war das Surfcamp sehr beliebt. Wieso dann also dieser Umzug? Wäre er nicht vermeidbar gewesen? Leider nicht.  Tatsächlich gibt es Dinge, die man schlucken muss, obwohl man alles versucht hat, das zu vermeiden. Die Situation vor Ort wurde für unser Team immer schwieriger zu moderieren. Auf der einen Seite war der Wunsch von unseren Gästen, einen angenehmen Urlaub zu haben und sich zu erholen. Auf der anderen Seite entwickelte sich rund um Pula in den letzte Jahren zunehmend ein für uns unangenehmer Partytourismus. Behörden und Campingplatzbetreiber haben beim Thema „Lärm“ beide Augen zudrückt – im unseren Augen nicht der richtige Weg und für unsere Gäste auf die Dauer nicht tragbar. Hinzu kam, dass das Restaurant, das uns verpflegt hat, immer weniger auf unsere Wünsche und Bedürfnisse einging. Mit Tagesgästen war vermeintlich einfacher ein Geschäft zu machen. Wir suchten also nach Alternativen. In Kroatien wurden wir leider nicht fündig, weswegen wir schweren Herzens dem Land den Rücken kehren mussten und unser Glück jetzt am Lac de la Ganguise in Südfrankreich versuchen.

Der Lac de la Ganguise ist unter Surfern bekannt. Er ist ein Tipp für all diejenigen, die den Etang de Leucate schon kennen und vielleicht auch schon in unserem Familiensportcamp in der Provence waren. Aus Surfersicht betrachtet, bietet der See den besseren Spot als die Adria. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene finden hier ideale Bedingungen und da es ein kleiner See ist, ist ein Abtreiben auch nicht wirklich möglich. In der allergrößten Not holen wir „Abgetriebene“ mit dem Auto vom anderen Ende des Sees ab. 🙂
Die Pyrenäen sind „zum Greifen nah“ und vom See aus auch zu sehen. Wenn es mal was anderes als Surfen sein soll, bieten sie eine willkommene Abwechslung. Auch die mittelalterliche Festung Carcassonne und das Mittelmeer sind nicht weit.

 

Einen etwas kleineren Umzug hat das Toskanacamp bereits hinter sich, wenngleich aus ähnlichen Gründen. Schon 2018 zwang uns der Bau eines großen Swimmingpools dazu, nach einer neuen Bleibe Ausschau zu halten, da wegen der anhaltenden Bauarbeiten kein entspanntes Urlaubserlebnis zu erwarten war. Auch deutete sich an, dass nach Fertigstellung alle Besucher/innen des Pools nur mitten durch unser Camp den Eingang erreichen würden. Last but not least war auch die Lage der neuen Müllstation des Campingplatzes nicht klar und hätte uns womöglich gestört.

So haben wir zum Sommer 2018 auf dem Campingplatz Belmare eine neue Bleibe gefunden, werden auf dem Platz in 2019 aber nochmal „umziehen“. Wieso das? – Für Italiener gehören Animation und Karaoke zwangsläufig zu einem Campingurlaub dazu. Möglicherweise haben wir einfach nicht den richtigen Sinn dafür und dürfen diesbezüglich gerne als „Kulturbanausen“ gelten. Die neue Stellfläche liegt auf jeden Fall ruhiger und hoffentlich noch näher am Strand. Wer trotzdem die abendlichen Darbietungen mitbekommen will, muss abends etwas Weg über den Campingplatz in Kauf nehmen.

Lieben Gruß
Ihr Team von elan sportreisen
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